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Wir spielen in diesem Jahr leider nicht

Abtei Marienmünster, 31. August 2020:

Das Musical „Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens wird in diesem Jahr entgegen der ursprünglichen Planungen nicht am zweiten und dritten Adventswochenende im Schafstall der Abtei Marienmünster zu erleben sein.
„Das Ensemble hat schon fleißig Text gelernt, und wir hatten auch zwei Termine, an denen wir die angefangen haben die Choreographie, die Szenen und die Chorstücke zu proben“, berichten Regisseurin Anke Lux und die musikalische Leiterin Svenia Koch. Beide seien von der Motivation und dem hohen Niveau des Ensembles begeistert. Anke Lux: „Alle waren bestens vorbereitet – bessere Arbeitsbedingungen kann man sich als Regisseurin nicht wünschen.“ Svenia Koch hatte mit den Solisten deren
Solosongs in Einzelproben einstudiert und zeigte sich nicht weniger begeistert.
Anke Lux: „Bei den Proben mit dem gesamten Ensemble hat sich aber gezeigt, dass wir die coronabedingten Regeln entgegen unserer Planung nur schwer einhalten können.“ Obwohl das Ensemble eine große Halle zum Proben zur Verfügung gehabt habe, seien diese unter realistischen Bedingungen kaum umzusetzen.
„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber die Gesundheit aller Beteiligten genießt die höchste Priorität“, erklärt Anke Lux. Svenia Koch: „Wir haben gehofft, dass mit der allgemeinen Lockerung der Corona-Regeln auch ein Probenbetrieb möglich sein würde. Dass sich die Situation gegenwärtig im Kreis Höxter zwar als beherrschbar darstellt, sich aber dennoch nicht wirklich entspannt, zwingt und zum Handeln.“
Die Proben zunächst einzustellen, um dann in einigen Wochen wieder einzusteigen, sei keine Option. „Wir wollen unserem Publikum Aufführungen bieten, die bestens vorbereitet sind. Den Anspruch haben wir, den Anspruch hat auch das Ensemble“, erläutern Anke Lux und Svenia Koch.
Die Aufführungen des Musicals „Eine Weihnachtsgeschichte“ werden auf den Advent 2021 verschoben. Die organisatorischen Vorraussetzungen dafür sind bereits getroffen.

Anke Lux (links, Regie & Choreographie) und Svenia Koch (Musikalische Leitung)

Hier werden wir spielen

Abtei Marienmünster, 5. Februar 2020:

Heute wollen wir Euch das Gebäude vorstellen, in dem wir spielen werden. Dabei handelt es sich um den Schafstall der Abtei Marienmünster. Dieser ist Dank einer neuen Heizung auch in der kühleren Jahreszeit universell nutzbar. Bei uns muss also niemand frieren – und die Zeit, in der dort Schafe hausten, ist ebenfalls schon lange vorbei.
Wir sind sehr glücklich, diesen wundervollen Ort und mit der Kulturstiftung Marienmünster und der Stadt Marienmünster Vörden vertrauensvolle Partner gefunden zu haben, die uns vor Ort unterstützen. Wir freuen uns schon jetzt, Euch wunderschöne Stunden zu bereiten, um das kulturelle Leben im Kulturland Kreis Höxter zu bereichern.

Der Schafstall gleich hinter dem Torbogen der Abtei Marienmünster.

VIER ZIEHEN AN EINEM STRANG

Abtei Marienmünster, 15. Januar 2020:

So eine Vertragsunterzeichnung ist natürlich immer ein ganz besonderer Moment. Wir freuen uns, mit der Kulturstiftung und der Stadt Marienmünster zwei starke Partner gefunden zu haben.

Svenia Koch (von links), Bürgermeister Robert Klocke, Hans Hermann Jansen und Anke Lux nach der Vertragsunterzeichnung vor dem Portal, das auch unser Logo ziert.

UNSERE ERSTE PRESSEKONFERENZ

Abtei Marienmünster, 15. Januar 2020:

Wir hatten heute die Presse zu Gast. Zusammen mit Hans Hermann Jansen als Vertreter der Kulturstiftung Marienmünster und Bürgermeister Robert Klocke haben Anke Lux (Regie und Choreografie) und Svenia Koch (Musikalische Leitung) Angelina Zander vom WESTFALEN-BLATT, Josef Köhne von der Neuen Westfälischen und Sabrina Rheker von Marienmünster erleben von unseren Plänen berichtet, die „Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens in einer Musicalfassung auf die Bühne im Schafstall zu bringen. Wir sind gespannt, was demnächst in den Zeitungen steht.

Josef Köhne (von rechts, Sabrina Rheker und Angelina Zander lauschen interessiert den Ausführungen von Robert Klocke (von links), Anke Lux und Hans-Hermann Jansen sowie an sich auch denen unserer Svenia Koch. Die hat aber in diesem Fall das Foto gemacht.